Bärbel Dieckmann, unwürdiges Hickhack um Moria, Christoph Metzelder

In der 70. Folge von „Lauer und Wehner“ reden Ulrich und Christopher über die ehemalige Oberbürgermeisterin Bonns, Bärbel Dieckmann, die vom Verwaltungsgericht Köln zur Zahlung von 1.000.000 Euro Schadensersatz verurteilt wurde, über die Kommunalwahlen in NRW, über den gescheiterten bundesweiten Warntag, über eine mutmaßliche Super-Spreaderin in Garmisch-Partenkirchen, über den Fast Atomkrieg zwischen den USA und Nordkorea 2017, über das unwürdige Hickhack über die Hilfe für 12.000 obdachlose Geflüchtete auf Lesbos, über die Frage, warum der reichste Mann Deutschlands auf Lesbos anscheinend nicht hilft und über Christoph Metzelders Eigentor vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf.

Zunächst reden Ulrich und Christopher über das Feedback aus der Community zur letzten Sendung. Wir freuen uns immer über euer konstruktives Feedback, gerne per Twitter oder per Mail.

Die Stadt Bonn wollte ein World Conference Center haben, dies ging gewaltig schief. In der Vergangenen Woche verurteilte das Verwaltungsgericht Köln die ehemalige Oberbürgermeisterin Bonns, Bärbel Dieckmann, zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von 1.000.000 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, Ulrich und Christopher reden drüber.

Dann geht es um die Kommunalwahl in NRW, die Armin Laschet dazu nutzte, das schlechteste CDU Ergebnis seit 1946 zu einem außergewöhnlichen Erfolg zu erklären.

Der bundesweite Warntag war nicht von Erfolg gekrönt, Ulrich und Christopher sprechen kurz darüber. Wie heute bekannt wurde, deswegen nicht im Podcast, dürfte das ganze auch personelle Konsequenzen für den Chef des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe haben.

Eine US-Amerikanerin soll in Garmisch-Partenkirchen trotz Corona-Quarantäne Party gemacht haben. Ob sie dabei tatsächlich zur Super-Spreaderin wurde, scheint weiterhin unklar zu sein. Ulrich ordnet den Vorfall strafrechtlich ein.

Ganz kurz erwähnt Christopher dann, dass der damalige US-Verteidigungsminister Jim Mattis 2017 eine Zeit lang nur angezogen schlief, da er jederzeit hätte aufstehen müssen, da ein nuklearer Schlagabtausch mit Nordkorea drohte.

Deutschland nimmt 1.500 Geflüchtete aus Lesbos auf. Die unwürdigsten Einlassungen zur Situation der 12.000 obdachlosen Geflüchteten fasst Ulrich zusammen, sie kommentieren sich meistens selbst. Im Anschluss an die Diskussion über Lesbos stellt Christopher die Frage, was eigentlich Dieter Schwarz, mit einem Vermögen von 41,5 Milliarden Euro der reichste Mensch Deutschlands, tut oder nicht tut, um den Geflüchteten zu helfen, die auch vor seiner Lidl Filiale auf Lesbos kampieren.

Zum Schluss geht es um den ehemaligen Fußballprofi Christoph Metzelder. Ihm wirft die Staatsanwaltschaft Düsseldorf „Verbreitung kinderpornographischer Schriften in 29 Fällen und Besitzes kinderpornographischer und jugendpornographischer Schriften in einem weiteren Fall“ vor. Gegen eine Pressemitteilung des Amtsgerichts Düsseldorf klagte Metzelder vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf. Hierbei unterlag er. Ulrich kommentiert die teilweise recht eigenwillige Entscheidung, die insofern ein Eigentor für Metzelder ist, als durch sie bekannt wurde, dass Metzelder im Rahmen der Ermittlungen ein Geständnis abgelegt hat. Ulrich und Christopher spekulieren, wie es zu der Entscheidung des Verwaltungsgerichts kommen konnte und warum Metzelder, wenn er tatsächlich geständig sein sollte, taktisch so unklug vorgeht.

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Dieser Podcast hat Kapitelmarken. Sollte Dein Podcastprogramm diese nicht anzeigen, sind hier die Zeiteinträge zur Orientierung:

00:00:00.000 Begrüßung
00:02:27.081 Was ist „Lauer und Wehner“?
00:03:59.856 Feedback aus der Community
00:12:49.300 Bärbel Dieckmann zur Zahlung von 1.000.000 Euro verurteilt
00:32:15.558 Kommunalwahlen in NRW
00:35:17.950 Gescheiterter bundesweiter Warntag
00:37:59.050 Super-Spreaderin in Garmisch-Partenkirchen, oder doch nicht?
00:49:11.850 Beinahe Atomkrieg zwischen USA und Nordkorea im Jahr 2017
00:52:05.150 Unwürdiges Hickhack um 12.000 obdachlose Geflüchtete aus Moria
01:34:14.150 Warum hilft der reichste Deutsche, Dieter Schwarz, nicht?
01:46:13.700 Christoph Metzelders Eigentor vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf
02:21:41.297 Verabschiedung

2 Antworten auf „Bärbel Dieckmann, unwürdiges Hickhack um Moria, Christoph Metzelder“

  1. Hallo, ich bin regelmässige Hörerin eures Podcasts und wollte euch auf diesem Weg mal aufklären über das Reich sein und reiche Mitbürger. Ihr scheint da ja Fragen zu haben.
    Da mein Mann aus einer wohlhabneden Familie kommt, noch lange keine Millardäre, aber da muss eigentlich niemand mehr arbeiten, auch meine Kinder werden es nie müssen, weiß ich aus nächster Nähe wie reiche Menschen so ticken. „Geld haben kommt von Geld halten“ sagt man. Reiche Menschen sind ja oft nicht einfach so reich geworden, sie haben da viel Energie reingesteckt. Auch Erben müssen noch viel Energie in die Verwaltung des Reichtums stecken. Sie sind reich, weil Geld das Wichtigste im Leben für sie ist. Es wertet sie auf. Alles andere kommt danach. Es ist auch eine unglaubliche Leistung, sich jeden Tag erklären zu müssen, warum gerade einem selbst dieses ganzen Wertpapiere, Immobilien und Goldbarren zustehen. Aber das ist es im Kern, das mir als Person das alles zusteht. Auch Steuern zahlen ist übrigens furchtbar. Gleichzeitig geht man schon noch raus und macht Charity um etwas „zurückzugeben“. Differnziertes und reflektives Denken ist da oft nicht so gegeben und Spagate im Denken werden hingenommen um das eigene Selbst zu erhalten. Würde man jetzt anfangen Flüchtlingen in Moria Geld zu geben, dann müsste man ja anfangen darüber nachzudenken ob einem dieser ganze Reichtum eigentlich zusteht und warum man glaubt ohne ihn nicht überleben zu können. Grüße

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