Trumps gewaltsamer Putschversuch

In der 84. Folge von “Lauer und Wehner” reden Ulrich und Christopher über Donald Trumps Anruf beim Innenminister des Bundesstaats Georgia, über den von Trump angezettelten, nicht geglückten, gewaltsamen Putschversuch am 6. Januar 2021 in den USA und über Lars Klingbeil, der sich an der Beschaffung des Corona-Impfstoffs durch Deutschland stört.

Nach dem Feedback aus der Community gehts darum, worüber wir heute nicht reden: Martin Sonneborn, Mädchen als Messdienerinnen, Michael Kretschmer.

Am 2. Januar 2021 ruft Donald J. Trump in seiner Funktion als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika beim Innenminister des Bundesstaates Georgia , Brad Raffensperger (R) an, um ihn dazu zu bewegen, das Wahlergebnis des Bundesstaats zu ändern. Ulrich und Christopher reden über das Telefonat, dass ihrer Meinung nach viel über Donald Trump verrät. Das Transkript des Gespräches findet ihr hier. Weitere Informationen zum Anruf findet ihr hier.

Am 6. Januar 2021 fand sich der US-Kongress in gemeinsamer Sitzung beider Kammern ein, um die Stimmen des Electoral College der Präsidentschaftswahl 2020 zu zertifizieren. Dieses Sitzung wurde von einem Mob unterbrochen, der von Donald Trump angeheizt das Capitol gestürmt hatte. Ulrich und Christopher unterhalten sich über dieses geschichtsträchtige Ereignis, auch wenn sie beide es noch nicht so richtig verarbeitet haben. Die von Christopher erwähnte Episode mit den Notrufknöpfen stimmt und wird ermittelt.

Zum Schluss geht es dann noch ganz kurz um SPD Generalsekretär Lars Klingbeil, der im ARD-Morgenmagazin Jens Spahn und die Bundesregierung dafür kritisierte, nicht genug Impfstoff beschafft zu haben und zwar bilateral direkt mit BioNTech, worüber sich Ulrich furchtbar aufregt.

Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen, gerne auch per Mail.

Unterstützt “Lauer und Wehner” durch einen Dauerauftrag auf das folgende Konto:

IBAN: DE25700222000020192089
BIC: FDDODEMMXXX

Oder über eine Zuwendung per Paypal

Folgt @LauerundWehner auf Twitter

Den Feed des Podcasts findet ihr hier.

“Lauer und Wehner” gibt es auch auf Spotify.

“Lauer und Wehner” auf iTunes.

“Lauer und Wehner” auf YouTube.

Dieser Podcast hat Kapitelmarken. Sollte Dein Podcastprogramm diese nicht anzeigen, sind hier die Zeiteinträge zur Orientierung:

00:00:00.000 Begrüßung
00:01:56.301 Was ist “Lauer und Wehner”?
00:03:40.688 Feedback aus der Community
00:12:18.113 Worüber wir heute nicht reden
00:31:18.571 Donald Trumps Anruf beim Innenminister Georgias
00:59:02.913 Putschversuch in den USA am 6. Januar 2021
01:38:25.367 Lars Klingbeils Einlassungen zur Beschaffung des Corona-Impfstoffs
01:52:22.250 Verabschiedung

Jahresrückblick 2020

Die 83. Folge von “Lauer und Wehner” ist der traditionelle Jahresrückblick. Ulrich und Christopher reden über die Themen und Dinge, die sie dieses Jahr beschäftigt haben. “Jahresrückblick 2020” weiterlesen

Warum die von NRW bestellten Kittel der Firma van Laack nie hätten bestellt werden dürfen und sofort vom Markt müssen

Am 20. April 2020 bestellt das Land NRW 10.000.000 Schutzkittel für 45.408.156,85 Euro inkl. MwSt bei der Mönchengladbacher Firma van Laack, obwohl die Firma noch nie einen Schutzkittel hergestellt hat, der die Voraussetzungen der einschlägigen EU-Verordnung 2016/425 erfüllt. Als das Gesundheitsministerium NRW den Auftrag erteilt, ist ihm bewusst, dass es von van Laack keine konformen Schutzkittel erhalten wird. Dennoch löst es den Auftrag, der über den Sohn des Ministerpräsidenten Armin Laschet zustande kam, aus. Obwohl alles schnell gehen soll, vergehen zwischen Erstkontakt bis Auftragsvergabe drei Wochen, um zu plausibilisieren, dass van Laack überhaupt in der Lage ist, einen Kittel zu produzieren.

Die ersten Kittel kommen nicht nach zwei, sondern erst nach fast sechs Wochen nach der Bestellung. Zum Zeitpunkt der letzten Lieferung hatte sich der Markt für Schutzkittel laut Gesundheitsministerium NRW „flächendeckend wieder entspannt“. Von sieben Unikliniken in NRW nutzten fünf die Kittel nicht, drei, weil sie Bedenken bei der Qualität hatten.

Im Juli 2020, als bereits 5 Millionen nicht konforme Kittel an das Land NRW geliefert waren und noch 5 Millionen geliefert werden mussten, lies sich van Lack einen anderen Schutzkittel nach EU-VO 2016/425 zertifizieren. Das Land NRW erhielt jedoch weiterhin die nicht zertifizierten Modelle, die nach geltendem EU-Recht überhaupt nicht auf dem Markt sein dürften. Die noch nicht verwendeten Kittel der Bestellung des Landes NRW müssen sofort vom Markt genommen werden, da es keine Rechtsgrundlage für deren Verwendung gibt. Es muss rechtlich überprüft werden, ob der Auftrag der nicht konformen Kittel überhaupt ausgelöst hätte werden dürfen. “Warum die von NRW bestellten Kittel der Firma van Laack nie hätten bestellt werden dürfen und sofort vom Markt müssen” weiterlesen

Der Laschet/Van Laack Deal zu Schutzkitteln im Wert von 45 Millionen Euro

In der 82. Folge von “Lauer und Wehner” reden Ulrich und Christopher über 65 Jahre Anwerbeabkommen zwischen Deutschland und Italien und den Laschet/Van Laack-Deal zu Schutzkitteln, die das Land NRW für 45 Millionen Euro gekauft hat. “Der Laschet/Van Laack Deal zu Schutzkitteln im Wert von 45 Millionen Euro” weiterlesen

Gesundheitsministerium NRW wusste seit September über Probleme mit Schutzkitteln der Firma Van Laack, wurde jedoch nicht tätig

Das Gesundheitsministerium NRW wurde bereits im September durch die Uniklinik Essen darüber informiert, dass die Kittel der Firma Van Laack beim Anziehen reißen. Das ergab eine Anfrage von “Lauer und Wehner”. Diesem Hinweis sei das Gesundheitsministerium NRW “leider” nicht sofort nachgegangen. Das Gesundheitsministerium NRW begründet diese Untätigkeit unter anderem damit, dass “zu diesem Zeitpunkt die Versorgungssituation mit Schutzkitteln bereits flächendeckend wieder entspannt” war. Angesichts dessen kann man sich die Frage stellen, warum dann überhaupt Schutzkittel bei Van Laack bestellt wurden. Denn an die Unikliniken geliefert wurden sie, soweit uns Antworten erreichten, zwischen Ende August und Anfang September. “Gesundheitsministerium NRW wusste seit September über Probleme mit Schutzkitteln der Firma Van Laack, wurde jedoch nicht tätig” weiterlesen

An das Land NRW gelieferte Kittel der Firma Van Laack sind nicht atmungsaktiv

Eine Sprecherin der Firma Van Laack wird von der dpa dahingehend zitiert, dass die Kittel der Firma, die an das Land NRW geliefert worden sind, den Vorgaben des Auftraggebers entsprechen würden. Weiterhin, so die Sprecherin gegenüber der dpa, sei eine hohe Reißfestigkeit der Kittel “kontraproduktiv zur Leichtigkeit und Atmungsaktivität des Materials”.

Hierzu muss festgestellt werden, dass das Material der Schutzkittel aus Polypropylen, einem Kunststoff besteht. Zu dem Material, das von der Firma Van Laack verwendet wurde, liegt uns ein Prüfbericht vor. Das Material wurde nach ISO 22611 auf Penetration durch Aerosole getestet. Das Ergebnis des 48 Stunden dauernden Tests war 0, das bedeutet, das Material lässt Aerosole nicht durch, es ist also nicht atmungsaktiv. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich soll der Stoff Trägerïnnen davor schützen, sich mit einem Infektionserreger zu infizieren, der über die Luft übertragen wird.

Schutzkittel nach EN 14126 sollen eben nicht atmungsaktiv sein.

Van Laack Schutzkittel liegen ungenutzt in NRW herum, da sie nicht nach EN 14126 zertifiziert sind und zu schnell reißen

Schutzkittel aus der Van-Laack-Bestellung des Landes NRW liegen in mindestens zwei Unikliniken NRWs ungenutzt herum, da sie noch nicht nach der notwendigen EU-Norm für medizinische Schutzkleidung – der EN 14126 – zertifiziert worden sind. Darüber hinaus sollen sie schnell reißen. “Van Laack Schutzkittel liegen ungenutzt in NRW herum, da sie nicht nach EN 14126 zertifiziert sind und zu schnell reißen” weiterlesen

50 Jahre Kniefall Willy Brandt, Impfreihenfolge, Corona-Katapult

In der 81. Folge von “Lauer und Wehner” reden Ulrich und Christopher über das 50jährige Jubiläum Willy Brandts Kniefall in Warschau, über die Bestätigung des Verbots der Demonstration der sogenannten Querdenker in Bremen durch das Bundesverfassungsgericht, über die durch die Ständige Impfkommission vorgeschlagene Impfreihenfolge, über das Weihnachts/Silvester Corona-Katapult, das uns momentan droht und über die Frage, ob Untersuchungsausschüsse zur Corona-Pandemie sinnvoll sind. “50 Jahre Kniefall Willy Brandt, Impfreihenfolge, Corona-Katapult” weiterlesen

Corona-Frustration, “Joe” Laschet vermittelt Regierungsaufträge, Sachsen-Anhalt kippt Rundfunkstaatsvertrag

In der 80. Folge von “Lauer und Wehner” reden Ulrich und Christopher über den Modeblogger und Influencer Johannes “Joe” Laschet, der der Modefirma Van Laack einen Auftrag in Höhe von 38,5 Mio. Euro vermittelt haben soll, über Sachsen-Anhalt, das dabei ist, den Rundfunkstaatsvertrag zu kippen und über Chang’e 5, die letzte in einer Reihe von chinesischen Mondmissionen. “Corona-Frustration, “Joe” Laschet vermittelt Regierungsaufträge, Sachsen-Anhalt kippt Rundfunkstaatsvertrag” weiterlesen

Christian Lindner erfindet den Parmesan, Bundestag beschließt Pandemiepaket, sogenannte Querdenker demonstrieren dagegen

In der 79. Folge von “Lauer und Wehner” reden Ulrich und Christopher über die Schweiz, die keine Intensivbetten mehr hat, den Beschluss der Kanzlerin und der 16 Ministerpräsidentïnnen zu Corona, über Christian Lindner, der “Spiegel Online” ein Interview gibt, über den Beschluss des “Dritten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite” durch den Deutschen Bundestag und über die Demo der sogenannten Querdenker dagegen. “Christian Lindner erfindet den Parmesan, Bundestag beschließt Pandemiepaket, sogenannte Querdenker demonstrieren dagegen” weiterlesen

Unterstütze Lauer und Wehner

Dauerauftrag:

IBAN: DE25700222000020192089
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal

"Lauer und Wehner" ist ein unabhängig produzierter Podcast, der von seinen Hörerïnnen finanziert wird. Bitte richte einen Dauerauftrag ein oder unterstütze uns direkt über PayPal.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns bereits unterstützen!