Sogenannte Maskenaffäre, Pflege-Exodus

In der 91. Folge von “Lauer und Wehner” reden Ulrich und Christopher sehr ausführlich über die sogenannte Maskenaffäre der CDU/CSU im Deutschen Bundestag sowie über den Exodus von Mitarbeiterïnnen in Pflegeberufen.

Zunächst gibt es das Feedback aus der Community, über das wir uns diesmal sehr gefreut haben.

Dann reden wird darüber, worüber wir nicht reden: Meghan und Harry, den sogenannten Integrationsgipfel, Verschleierungsverbot in der Schweiz und das Compliance-Verfahren gegen Julian Reichelt.

Im Anschluss berichtet Christopher kurz über seine erfolglose Bewerbung um ein Direktmandat bei den Grünen Pankow.

Die sogenannte Maskenaffäre lässt CDU und CSU im Deutschen Bundestag momentan keine Ruhe. Der CSU-Abgeordnete Georg Nüßlein soll 660.000 Euro Provision durch die Vermittlung von Geschäften mit Masken erhalten haben, der CDU-Abgeordnete Nikolas Löbel 250.000 Euro. Ulrich und Christopher beleuchten das Thema von allen erdenklichen Seiten und kommen am Ende sogar mit einem konstruktiven Vorschlag, wie man gute Nebentätigkeiten von schlechten unterscheiden kann.

2020 verließen 9.000 Arbeitnehmerïnnen die Pflegebranche. Ulrich und Christopher diskutieren diesen Misstand, wenn auch nur kurz.

Wie immer freuen wir uns über Feedback und Anregungen, gerne auch per Mail.

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Dieser Podcast hat Kapitelmarken. Sollte Dein Podcastprogramm diese nicht anzeigen, sind hier die Zeiteinträge zur Orientierung:

00:00:00.000 Begrüßung
00:07:01.277 Was ist “Lauer und Wehner”?
00:10:44.025 Feedback aus der Community
00:14:42.862 Worüber wir heute nicht reden
00:33:17.203 Frage der Woche
00:33:46.268 So ging Christophers Bewerbung bei den Grünen aus
00:35:19.853 Sogenannte Maskenaffäre bei der CDU/CSU
01:37:24.638 Pflegekräfte-Exodus
01:47:45.219 Verabschiedung

 

8 Antworten auf &‌#8222;Sogenannte Maskenaffäre, Pflege-Exodus&‌#8220;

  1. Ich weiß nicht ob ich bei dem starken Fokus darauf, Leute in den Bundestag locken zu wollen denen 120.000 Euro im Monat nicht ausreichen, mitgehen kann oder möchte. Einerseits gibt es ja Gründe, dass Frau Kladden und Co nicht in den Bundestag gehen – die können ihren Einfluss auf anderen Wegen effektiver durchsetzen, ohne damit öffentlich in Verantwortung zu treten, sei es durch Connections, Partei pendent, Stiftungen, Lobbyisten… Und die zweite Sorte, die halt einfach gerne viel Geld hat und ansonsten auf der Hinterbank der Regierungsfraktion herumpimmelt haben wir nun wirklich genug, die Leuten die wirklich stärker vertreten werden sollten die Plätze wegnehmen…
    Vielleicht ist ein Verbot von Nebentätigkeiten ein guter Weg, diesen Opportunisten den Anreiz zu nehmen und dadurch Platz zu machen für Leute, die niemals daran denken würden so viel Geld als Einkommen zu beziehen – Bankkauffrauen von der Sparkasse, Handwerker, Erzieher, KRANKENPFLEGERINNEN…

  2. Hi,

    nur eine kleine Beobachtung meinerseits. Ihr kennt das ja sicher, wenn man in der Zeitung etwas über ein Thema liest, bei dem man sich gut auskennt, und man diese umgehend wieder schließen und ein paar mal tief durchatmen muss. Danach setzt dann die Erkenntnis ein, dass dieser Artikel vermutlich kein Ausreißer ist und bei Themen, von denen man selber keinen blassen Dunst hat, ebenfalls zumindest teilweise inkorrekte Sachverhalte wiedergegeben werden.

    Vor diesem Hintergrund möchte ich Herr Doktor Wehner bitten, sich in einer ruhigen Minute den unterschied zwischen paket- und leitungsvermittelter Kommunikation zu Gemüte zu führen. Wenn man heutzutage ein Telefongespräch tätigt ist dieses natürlich nicht mehr Leitungsvermittelt, sondern wird per Paketen in diesem sogenannten Internet verschickt. Dies gilt hoffentlich auch für Berlin.

    Herr Doktor Wehner hatte nun schon mehrmals während der Einleitung einen gegensätzlichen Sachverhalt vermittelt, und ich möchte nicht, dass sich bei mir oder anderen MithörerInnen das im ersten Absatz beschriebene Gefühl einschleicht.

    Ansonsten möchte ich noch zu Protokoll geben, dass Herr Lauer in einem deutlich zu geringen Maße über das Thema Warhammer berichtet. Dies ist zu bedauern.

    Macht’s gut, ihr Hübschibärchis,

    Bürgerlicher Name

    1. Kannst Du mir den Widerspruch zwischen leitungsvermittelter Kommunikation auf der einen und Internet(TM) auf der anderen Seite noch einmal erklären?

      1. Kann es sein, dass “Bürgerlicher Name” von TCP-Paketen spricht und Herr Dr. Wehner von Leitungen im Sinne von LWL-Kabel und am Ende irgendwie beide nicht völlig falsch liegen?
        Und muss man sich hier wirklich mit Herr X und Herr Dr. Y ansprechen?

  3. Guten Tag wohl
    vielen Dank für Euren mich immer wieder beruhigenden Podcast. Euer Prinzip funktioniert.
    Zum Burka-Verbot in der Schweiz:
    1) Meiner persönlichen Meinung nach gehören Kleidervorschriften sicher nicht in die Bundesverfassung, wie auch die Anrufung von “Gott” nicht.
    2) Stimmbeteiligung war 51.40% aller Stimmberechtigten, davon haben 51.21% ein “Ja” zur Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgegeben. Das wäre also ohne Taschenrechner etwa ein Viertel aller.
    https://www.bk.admin.ch/ch/d/pore/va/20210307/index.html
    Macht weiter so \o/
    p.s.
    Als “Veranstaltungstechniker”, der seit März 2020 faktisch kein Einkommen mehr hat, würde ich es sehr schade finden, wenn Ihr hinter einer Paywall verschwinden würdet. Aber keine Angst, ich werde Euch dann persönlich anbetteln.

  4. Ein paar Anmerkungen zum Thema “Pflege” hätte ich noch:

    Zunächst einmal finde ich, dass Ihr diesem Thema zu wenig Raum eingeräumt habt, im Vergleich zu den (Überraschung!) korrupten CDUlern, die sich für ein paar Kröten kaufen lassen. Aber es ist gut das diesen jetzt die Maske vom Gesicht gerissen wird. (Ba-Dum-Ts).

    Nun zum Thema Pflege: Der von Ulrich korrekt wiedergegebene Ansatz, Einzelfallgerechtigkeit über die Prüfung der konkreten Pflegebedürftigkeit der Betroffenen herzustellen, wird meines Erachtens nach gleichzeitig karikiert durch die von den Krankenkassen vorgegebenen Fallpauschalen. Aus meinem familiären Umfeld bekomme ich mit, dass diese (zumindest was die häusliche Pflege durch Pflegedienste angeht) eigentlich das größte Problem sind. Im Prinzip werden dabei seitens der Krankenkassen für bestimmte Pflegehandlungen Zeit- und Vergütungsvorgaben gemacht. Beispielsweise soll ein Verbandswechsel X Minuten dauern und wird mit Y EUR vergütet. Ob die Pflegekraft kürzer oder länger als X braucht ist dabei unerheblich – die Vergütung ist immer gleich. Aus diesen Pauschalen müssen dann sämtliche Kosten des Pflegedienstes bestritten werden. Der Druck auf das Personal, in noch weniger Zeit noch mehr abrechenbare Leistungen zu erbringen, wächst dadurch von Jahr zu Jahr. Die Folge sind zB psychische Erkrankungen (so etwa auch im familiären Umfeld bis in die Erwerbsunfähigkeit). Dieses Thema wird seitens der Politik seit Jahren im Wesentlichen ignoriert und stattdessen der Fachkräftemangel beweint und mit halb garen Ideen PR gemacht (Mexiko).

    Ach so, ihr wisst ja wer die Pflegeversicherung als die Wurzel dieses Übels erfunden hat?
    Horst Seehofer. Das kommentiert sich selbst.

  5. PS: Dieses Thema ist noch nicht richtig aufgearbeitet und wäre euch wie auf den Leib geschnitten, insbesondere wegen des juristischen Hintergrunds und ob so eine Auslieferung wegen fadenscheiniger Vorwürfe nicht irgendwie abgewendet werden kann. Sitzt bei euch in Berliner JVA, weil er dachte, dass ihm da eher Gerechtigkeit widerfährt. https://taz.de/Interview-mit-Ibiza-Video-Macher/!5752440/

Kommentare sind geschlossen.

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