Sommerzeit, BKA Gutachten zu Hanau, FDP zu Corona

In der 52. Folge von “Lauer und Wehner” versuchen Ulrich und Christopher nicht die ganze Zeit über das Coronavirus zu sprechen, was ihnen zumindest in der ersten Hälfte des Podcasts auch ganz gut gelingt.

Zunächst fensterrentnern Ulrich und Christopher ein Bisschen rum, indem sie sich über die Zeitumstellung aufregen.

Dann geht es um Peter Hahnes neues Buch, das momentan bedenklicher Weise auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste steht.

In der letzten Woche gab es Berichterstattung darüber, dass das BKA der Meinung sei, der rechtsterroristische Anschlag von Hanau hätte kein rechtsextremes Motiv. Ulrich und Christopher reden darüber, dass es noch gar keinen Abschlussbericht des BKA gibt und versuchen zu ergründen, wie es zu der Meldung kommen konnte.

Es kommt zu einem Intermezzo. Christopher regt sich darüber auf, dass in Berlin Buchläden weiterhin geöffnet haben dürfen, Universitätsbibliotheken allerdings geschlossen haben. (Mittlerweile gibt es eine Behelfslösung, zumindest TU-Berlin-Studierende dürfen sich auf TU-Kosten über den Dienst Subito Bücher bestellen.)

Danach berichtet Ulrich über die aktuelle Situation in der Strafjustiz. So wurden zum Beispiel Ersatzfreiheitsstrafen bereits ausgesetzt.

Die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Katja Suding fiel Anfang der Woche mit einer etwas dümmlichen Nachricht auf dem Kurznachrichtendienst Twitter auf. Gleichzeitig tat sich Christian Lindner mit der leicht unterkomplexen Analyse hervor, der jetzige Zustand dürfe nicht länger dauern “als medizinisch geboten”. Ulrich und Christopher nehmen dies zum Anlass, um über den Zustand der Freien Demokraten zu sprechen.

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00:00:00.000 Begrüßung
00:02:16.400 Umstellung auf die Sommerzeit
00:18:03.026 Peter Hahne “Seid ihr noch ganz bei Trost!”
00:31:51.875 BKA-Gutachten zu Hanau
00:54:31.050 Intermezzo (Fensterrentnern über Bibliothek der TU-Berlin)
01:08:05.325 Aktuelle Situation in der Strafjustiz
01:12:34.876 FDP zu Corona
01:57:05.212 Verabschiedung

3 Antworten auf &‌#8222;Sommerzeit, BKA Gutachten zu Hanau, FDP zu Corona&‌#8220;

  1. Der gute Herr Lauer war ja immer schon ein bisschen anstrengend zum zuhören, aber der Herr Dr. Wehner labert ja nur noch eine Nummer mehr vor sich hin. Ich habe wegen der Inhalte immer wieder diesen Drang, anderen Menschen diesen wertvollen Podcast zu empfehlen, doch wegen dieses leider zunehmenden ausschweifenden Monologisierend weiß ich genau, das hört sich die Person sowieso nicht lange an. Ich weiß, ich könnte ihn ja auch einfach ausschalten, aber ich brauche diesen Inhalt. Ach, ein kleines Drama. So viel wertvoller Inhalt und so viel Gelabere. Wenn man das noch ein bisschen optimieren könnte. Ansonsten:-( Dauerauftrag steht. Gruß

  2. Hallo, da kommt im allerletzten Moment der Folge noch ein Thema, das mich beschäftigt und ich versuche mal durch das Schreiben zu ergründen warum eigentlich. Überall taucht das „bleib gesund“ auf oder je nach Situation kommt es gesiezt daher, vor allem in E-Mails und an der Supermarktkasse. Mich stört das. Ich finde erstens, es suggeriert man könne ganz persönlich dafür sorgen nicht angesteckt zu werden. Ganz nach dem Motto, haltet euch an die Regeln dann passiert euch nichts. Ich will die Kontaktbeschränkungen natürlich auch einhalten, vor allem weil sie der Allgemeinheit dienen (Gesundheitssystem nicht überlasten usw.) und ja ich spreche aus der privilegierten Sicht einer Person, die kein besonderes Risiko trägt, aber ich kann mich doch nicht hundertprozentig schützen. Ich bin nicht persönlich verantwortlich wenn ich alle Vorkehrungen einhalte und dann doch angehustet werde.
    Zweitens beinhaltet es meiner Ansicht nach die Annahme, dass mit einer Erkrankung immer eine Minderung der Lebensqualität einhergeht.
    Drittens gibt es Personen, die sich nicht gerade ausgesucht haben in einem Bereich zu arbeiten in dem sie jederzeit auf Infizierte treffen oder treffen können. Irgendwie unangebracht denen zu sagen, sie sollen mal gesund bleiben.
    Und nicht zuletzt geht es doch die meisten Personen gar nichts an, ob ich gesund bin oder eine Krankheit habe. Das finde ich wichtig, vor allem vor dem Hintergrund von Krankheiten, die zu Stigmatisierung und Ausgrenzung führen (können). Hier geht es nicht nur um Covid19.. Vielleicht spricht hier auch die Abneigung gegen fast alle Varianten von Begrüßungs- und Verabschiedungsfloskeln aus mir, die Annahmen beinhalten oder gar nicht meinen, was sie sagen.
    Wie wärs wenn wir uns nahestehenden Personen ausgewählte Worte widmen. Und in der Öffentlichkeit einfach hallo sagen und mit freundlichen Grüßen schreiben. Lächeln ist natürlich auch gut. Kann man auch mit Gesichtsmaske erkennen.
    Liebe Grüße und danke für Ihre Arbeit, Johanna

    1. Hallo,

      ich würd in das “Bleib gesund” nicht zu viel rein interpretieren. Am Ende des Tages geht es darum, dass man zum Ausdruck bringt, dass man sich wünscht, dass das Gegenüber nicht an Covid-19 erkrankt. Ich finde das ist ein netter Wunsch.

      Gruß

      Christopher

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